Beweise, dass der Koran eine Offenbarung von Allah ist 2

Aufeinanderstoßen oder nicht ?

 

Wird es eine Konfrontation zwischen dem Islam  und dem Westen geben? Mr. Huntingston´s Zusammenstoß der Zivilisation sagt „ja“, aber die Umfrage ist „nicht überzeugt“. Es ist wahr, dass die Welt des Islam und des Westen mehr gemeinsam haben, als sie mit der konfuzianischen  oder der hinduistischen haben, aber tatsächlich sind die Vergleiche sowohl von Mr. Huntington als auch von Mr. Beedham nutzlos für das Verständnis der Wirklichkeit der Angelegenheit. Was Mr. Beedham eingesteht, sind wichtige Ungleichheiten ( Die Westländer glauben nicht, dass Gott den Koran diktierte und dass die Muslime nicht glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist), welche eigentlich unvereinbare Ungleichheiten, zumindest aus der Sicht der Muslime, sind....

 

*"Und sie sagen: ""Der Allerbarmer hat Sich einen Sohn genommen."" (88) "Wahrhaftig, ihr habt da etwas Ungeheuerliches begangen! (89) Beinahe werden die Himmel zerreißen und die Erde auseinanderbersten und beinahe werden die Berge in Trümmern zusammenstürzen, (90) weil sie dem Allerbarmer einen Sohn zugeschrieben haben. (91) Und es geziemt dem Allerbarmer nicht, Sich einen Sohn zu nehmen. (92) Da ist keiner in den Himmeln noch auf der Erde, der dem Allerbarmer anders denn als Diener sich nahen dürfte.(93)

[19:88-92]

 

Islam bezeichnet die Christen, welche sagen, dass Jesus Gott ist oder der Sohn Gottes, nicht mehr als „Monotheisten“  genauso Hindus, welche sagen, dass Krishna eine „Erscheinungsform von Gott ist“ oder  Buddhisten welche sagen, dass Buddah Gott ist. All dies ist Unglaube und Polytheismus. Dies ist die Basis des Konflikts. Es ist ein Konflikt, nicht nur genehmigt, sonder im Koran befohlen:

 

*Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen - von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut ( Jizya) in voller Unterwerfung entrichten. [9:29]

 

Dies ist keine Konfrontation der Zivilisation, noch ist es ein Zusammenstoß der Kulturen. Islam stellte sich nicht dem Westen oder jemand anderem entgegen, aufgrund von Vergeltung über vergangene Feindlichkeiten, aus dem Wunsche heraus ihren verletzten Stolz wieder herzustellen oder aufgrund des Wunsches ihren Reichtum und ihr Land anzuhäufen. Der Kampf ist nur aus einem Zweck  und das ist die Religion des Islam in seiner Vollkommenheit zu etablieren, so wie der Prophet (Friede sei auf ihm) erklärte, als ein Mann zu ihm kam und ihn fragte: „Einer von uns kämpft für Beute, ein andere für seinen Stamm und ein anderer um als tapfer bekannt zu werden, welcher von ihnen kämpft Jihad?“ Der Prophet (Friede sei auf ihm) antwortete: Keiner von ihnen. Nur der, der darum kämpft um Allahs Wort als höchstes zu stellen kämpft den Jihad“ Es ist jedem Gläubigen, welcher mit dem Buch Allahs (i.e. der Koran) und der Sunnah Seines Propheten vertraut ist, klar, dass Jihad (i.e mit dem äußersten seiner Fähigkeit kämpfen) ein spezifischer Teil des Glaubens ist und eine Pflicht unter den Pflichten des Islam. Der Prophet (Friede sei auf ihm) sagte, wie von Tariq bin Shihab überliefert: „Wer unter euch etwas Böses sieht soll es mit seiner Hand ändern; und wenn er das nicht kann soll er es mit seiner Zunge ändern; und wenn er das nicht kann, soll er zumindest diese Tat in seinem Herzen verabscheuen und das ist die schwächste Stufe des Glaubens“ (überliefert in Sahih Muslim, Nr. 79).

 

Jihad hat drei Merkmale. Das erste ist der Jihad des Herzens oder der Jihad seines Ichs. Das ist der interne Kampf um den richtigen Glauben zu erwerben, alle Zweifel und Missverständnisse bezüglich dem Glauben von sich selbst zu entfernen und auch die Befehle und Verbote, die dem Gläubigen vorgeschrieben sind zu befolgen. Des Weiteren umfasst es auch die Reinigung der Seele von den Grundbegierden und die edlen Qualitäten zu erwerben. Das ist der Kampf gegen das Böse und den falschen Glauben und Handlungen durch das Predigen und Schreiben von Büchern und dem gleichen. Diese Form von Jihad ist von seinem Nutzen gegen den Abweicher unter den Muslimen gekennzeichnet, aber erstreckt sich auch bis zu den Ungläubigen. Die letzte Form des Jihad ist die der Hand oder des Schwertes, in der jemand sein Leben und Reichtum ausgibt. Es ist von seinem Nutzen gegen die Ungläubigen gekennzeichnet, aber kann auch gegen die abweichenden Gruppierungen unter den Autoritäten der muslimischen Herrscher genutzt werden. Dieser Jihad der Hand, öfters auch  „Heiliger Krieg“ genannt, ist im weiteren in drei Stufen eingeteilt. Die erste ist, dass es verboten ist, sowie in den frühen Tagen von Muhammads Prophetentum. Denn wenn die Muslime schwach sind und kämpfen ist verantwortlich nur Schaden und kein Vorteil zu verursachen, dann sollten sie es unterlassen. Solch ist der Fall bei jenen, die in nichtmuslimischen Ländern leben. Die zweite Stufe ist die der Selbstverteidigung oder die Einschränkung des Kämpfens gegenüber jenen,

 

*“die gegen euch kämpfen“ [2:190]

 

und die Länder der Muslime von der Kontrolle ihrer Feinde zu befreien. Dies ist der Zustand des Muslims heute. Die letzte Stufe ist die zu kämpfen, um den Weg für die Etablierung von Allahs Befehlen in den Ländern der Ungläubigen zu öffnen, so wie es von den Gefährten des Propheten und den muslimischen Führern nach ihnen durchgeführt wurde.

 

*“Und was ist mit euch, dass ihr nicht für Allahs Sache kämpft und für die der Schwachen - Männer, Frauen und Kinder -, die sagen: ""Unser Herr, führe uns heraus aus dieser Stadt, deren Bewohner ungerecht sind, und gib uns von Dir einen Beschützer, und gib uns von Dir einen Helfer.?“ [4:75]

 

Folglich ging einer der Gefährten des Propheten, Rab´ia ibn Amer, auf Anfrage zu Rostrum, den berühmten persischen Heerführer, und der Heerführer bot ihm Kamele und Frauen an und fragte sie ob sie zurück in die Wüste gehen. Rab´ia lehnte ab und Rostrum fragte ihn warum sie dann kämpften. Rab´ia antwortete: „Wir sind gekommen, um die Menschheit von Dunkelheit zum Licht, von der Anbetung des falschen Gottes zu der Anbetung zu Allah, von der Enge dieser Welt zu der weiten Ausbreitung dieser und der nächsten Welt, von der Ungerechtigkeit  von menschengemachten Religionen zu der Gerechtigkeit des Islam zu führen.“

 

So ist dieser Jihad der höchste aller Angelegenheiten und das zu Erfüllen ist der Teil der Erfüllung des Vertrages mit Allah und das Verwerfen ist der Grund der Erniedrigung  und Niederlage für die Muslime. So sagt Allah:

 

*“Wenn ihr nicht auszieht, wird Er euch mit schmerzlicher Strafe bestrafen und wird an eurer Stelle ein anderes Volk erwählen, und ihr werdet Ihm gewiss keinen Schaden zufügen. Und Allah hat Macht über alle Dinge.“ [9:39]

 

und das Sprichwort des Propheten (Friede sei auf ihm):

 

„Wenn du mit „al-ainiya“ (i.e. selbstgefällig und zufrieden mit dem häuslichen Leben sein werden) handelst und den Kuhschwanz festhälst und du den Jihad verwirfst, dann wird Allah deine Erniedrigung  in den Händen deiner Feinde erlauben und wird es nicht von dir beheben bist du zu deiner Religion zurückkehrst.“

 

So finden wir heute Muslime, welche ein Leben führen als hätten sie keinen Propheten, noch glauben sie an irgendeine göttliche Botschaft oder göttliche Offenbarung, weder an die Erwartung an irgendwelcher Abrechnung, noch an die Furcht an das Jenseits. Sie ähneln der vorislamischen Nation, gegen die sie in der Vergangenheit gekämpft haben. So fielen sie von ihrem Glauben am Islam ab und imitierten die unwissenden Nationen ihrer Zivilisation, ihre  sozialen Angelegenheiten, ihre politischen Systeme, ihre Charaktere und ihre Gelüste in ihrem Leben. So verabscheute Allah sie und ließ sie im Stich, so wie Er es versprach zu tun. Er warnte sie davor deutlich in Seinem Buch, und auf der Zunge Seines Gesandten Muhammad (Friede sei auf ihm): „Bald werden die Nationen zusammenkommen, um von dir zu nehmen genauso wie du andere einlädst an einem Fest teilzunehmen!“ Eine Person fragte den Propheten (Friede sei auf ihm): „ Ist es weil wir klein in unsere Zahl sind?“ Der Prophet (Friede sei auf ihm) antworte:“ Nein! Ihr werdet viele sein, wie der Schaum auf dem Meer, aber ihr werdet nutzlos sein, wie der Müll, der von dem Flutwasser weggetragen wird. Und sicherlich wird Allah die Furcht von den Brüsten eurer Feinde wegnehmen und in eure Brüste wird er Schwäche eingeben.“ Eine Person fragte: „Was ist Schwäche?“ Der Prophet (Friede sei auf ihm) antwortete: „Es ist die Liebe zum Leben und die Furcht vor dem Tod.“ Exakt dies ist wahr geworden, wie der Prophet (Friede sei auf ihm) es vorhersah, und wenn es eine „Wiederbelebung des Islam“ gibt, dann, weil jemand mit seinen Ohren und Augen sehen kann wie Muslimeerniedrigt werden – Ihre Länder wie ein Festmahl für ihre Feinde, regiert von Gesetzen  und Wege, die nichts mit dem zu tun haben was Allah offenbart hat. Die Lösung für diese Probleme wurden von dem Propheten (Friede sei auf ihm) selbst vor 1400 Jahren gegeben: „Kehre zu deiner Religion zurück.“, lege auf, was Allah auferlegt hat und verbiete, was Allah verboten hat, ziehe das nächste Leben vor, und für die Muslime für ihr Leben  und ihre Besitztümer noch einmal zu kämpfen um sich selbst und andere aus der Unterdrückung der menschengemachten Lebensstile herauszubringen  und zu der Gerechtigkeit, die von dem Allwissenden Schöpfer offenbart wurde!

 

Also ist der Grund für den Konflikt zwischen Islam und dem Westen nicht all das, was die Umfrage vermutet, i.e  Faktoren wie Geographie, vergangene Feinde, Kulturenzusammenstoß und so weiter; noch ist die islamische Wiederbelebung irgendeine Suche nach Identität, gekoppelt mit einigen Arten eines Minderwertigkeitskomplexes. Für den Gläubigen ist der Konflikt eine Wahrheit gegen die Falschheit, Gerechtigkeit gegen Unterdrückung, der Weg zum Paradies gegen den Weg ins Höllenfeuer, die Perfektion des von Allahs offenbartem Weg gegen die Irreführung der Unwissenheit der Menschen. Desweiteren, all dies sollte klar machen, dass es in der Tat ein „unüberwindbarer Grund warum Muslime und Westländer nicht friedlich miteinander Leben können“ ist (S.5 Z.2). Mr. Beedhams Umfrage, mit all seinem Optimismus, machte einen immer wiederholten Fehler. Er beurteilte die Muslime nach seinem eigenen Standard, und glaubte sie wollen, so wie der Westen es tut, eine Art von Kompromiss erreichen. Die Wahrheit ist, dass der Islam seine Anhänger lehrt den Tod auf dem Schlachtfeld anzustreben, dass Sterben während dem Kämpfen im Jihad eines der sichersten Wege ins Paradies und zu Allahs Wohlgefallen ist. Es ist wie Khalid bin Walid, den der Prophet (Friede sei auf ihm) das „Schwert von Allah“ nannte und Held eines jeden muslimischen Kindes, sagte als Reaktion auf den römischen Brief, welcher ihn zur Kapitulation einlud: “Wir haben mit uns die Leute, welche den Tod so lieben wie du den Wein.“ Es war Ronald Reagan, welcher ganz gut herausstellte, dass: „Wie erwartest du ein Volk zu bekämpfen, welches glaubt, dass wenn du sie tötest sie ins Paradies gehen gefüllt von wunderschönen Jungfrauen und Weinflüssen?“

Ob der Gläubige in seiner Lebenszeit das Resultat als irrelevant ansieht, da ist ihre Pflicht den Jihad auszutragen und so vom Zorn von Allah in diesem und im nächsten Leben gerettet zu werden.

 

Der Konflikt wir da sein solange es welche gibt, die hartnäckig die Unterwerfung zu ihrem Herrn und Schöpfer verweigern. Wenn all dies unversöhnlich und fundamentalistisch scheint, dann weil ES SO IST. Mit dem Islam handelst du mit den Absoluten. Dieser Konflikt, wie auch immer, muss nicht unbedingt eine gewalttätiger sein, im Sinne von Krieg, welches den Verlust von Leben, Gliedmaßen und Besitztum verursacht. Islam fordert nicht unbedingt eine Veränderung durch Gewalt, wenn das Ende mit anderen effektiven Mitteln erreicht werden kann. Also gibt es vielleicht Grund für den Optimismus in der Umfrage, aber die Lösung kann nur von was wir vermuten in einer anderen Richtung liegen ! Allah hat in Seinem Buch versprochen, dass wenn die Muslime ihren Vertrag brechen, und gegen die blöden Ungläubigen kämpfen, dann wird er sie zerstören und

 

*“Allah wird bald ein anderes Volk bringen, das Er liebt und das Ihn liebt, (das) demütig gegen die Gläubigen und hart gegen die Ungläubigen (ist); sie werden auf Allahs Weg kämpfen und werden den Vorwurf des Tadelnden nicht fürchten.“ [5:54]

 

Und Allah spricht die Wahrheit, und Sein Versprechen wird wahr und dies wurde in der Vergangenheit bestätigt, als die Muslime ihre Religion verließen, und sich gegenseitig bekämpften, und in den Wonnen des irdischen Leben feierten... dann fiel das Unheil der Tartaren über sie, und zerstörte gänzlich das muslimische Land und seine Hauptstadt Bagdad. Dennoch von diesen selben Eroberern, machte Allah sie zu Verteidiger und Erhalter des Islam und von diesen zu den Türken, welche in ihrer Runde hinfällig wurden und so zerstörte Allah sie in den Händen der Europäer. So ist diese die Situation, in der sich die Muslime heute selbst befinden. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass sich die Geschichte wiederholt, und dass dem Islam seine Stärke von jenen gegeben wird, die den Islam ausdrücklich zerstören wollten.

 

Die ganze Angelegenheit, ob der Westen den Islam akzeptieren wird oder nicht, war ein Thema der Debatte unter muslimischen Gelehrten und Denkern. Es scheint unwahrscheinlich, dass irgendeine Art von militärischer Eroberung der westlichen Welt stattfinden wird, zumindest in absehbarer Zukunft, aber Eroberung besteht nicht immer aus Waffen. Indonesien und Malaysia sahen niemals muslimische Invasionsarmeen. Islam „eroberte“ diese Länder gänzlich mit einer anderen Waffe. Die Waffe war der Islam selbst. Die wirkliche Bedrohung des Anstiegs des „Fundamentalismus“ für jene im Westen und in anderen Teilen der Welt, welche den Islam weit weg von dem Beeinflussen der Art mit der sie ihr Land führen, entfernt zu sehen, ist nicht die eindringenden Horden muslimischer Militanten, sondern eher der Effekt eines praktischen Beispiels des Islam bei der Arbeit in der Form eines wahren islamischen Staates. Auch die Wahrscheinlichkeit dieser gleichen „fundamentalistischen“ Staaten, welche ihre Ressourcen ausnutzen, um die Welt über die Wirklichkeit was Islam ist zu informieren,  gegensätzlich zu den Lügen und Verzerrungen mit denen sie bis jetzt gefüttert wurden! Wie wahrscheinlich ist es dann für diesen wahren islamischen Staat zu materialisieren und wie wahrscheinlich ist, dass man möglicherweise erwartet, dass die Menschen eine Religion befolgen, die 1400 Jahre alt ist und sie im 20. Jahrhundert funktioniert?

 

Der merkwürdige Fall der Fundamentalisten

 

Die muslimische Welt ist zur Zeit ein Flickwerk der konkurrierenden Nationen , welche von politischen, sozialen und rechtlichen Systemen beherrscht wird, welche in keinem Falle als „islamisch“ bezeichnet werden können. In der Tat gibt es in vielen dieser Länder Gesetze im direkten Gegensatz zu dem, was von Allah zu seinem Gesandten Muhammad (Friede sei auf ihm) offenbart wurde. Die einzige islamische Qualität einiger dieser Nationen scheint zu sein, dass sie von Muslimen bewohnt werden. Ein großer Anteil der muslimischen Welt wurde in den letzten zweihundert Jahren von der einen oder anderen europäischen Macht besetzt oder als „Protektorat“ eingenommen, welche schrittweise ohne die Shar´iah (islamisches Gesetz) auskamen und es mit verschiedenen westlichen Systemen ergänzten. Nachdem sie die sogenannte „Unabhängigkeit“ erlangten, verblieben diese fremden politischen und rechtlichen Systeme oder wurden von andern westlich beeinflussten Mischformen ersetzt. Der „Nationalismus“ von Attatürk in der Türkei, der „Ba´athismus“ von Irak und Syrien, der „Panarabische nationalistische Sozialismus“ von Ägyptens Jamal Abdel-Nasr, und seinen verschiedenen Nebenzweige wie von Gaddafi´s „Islamischen Sozialismus“. All diese Bewegungen benutzten frei „islamische“ Slogans wenn es sich für ihre Ziele eignete. Die einfachen Mengen wurden im Eifer der neu erfundenen „Freiheit“ aufgefangen und um es aufrecht zu erhalten wurde ihnen erzählt, dass sie „modernisieren“ müssen. Für die sogenannte „intellektuelle Elite“ hieß das alles aus der Vergangenheit zu verwerfen und alles an Bord zu nehmen was neu ist. Infolge dessen entstand die Bewegung der „Vertreter der Moderne“, die von Muhammad Abdu geführt wurde, welcher jedes Wunder des Propheten (Friede sei auf ihm) und sogar viele der grundsätzlichen Handlungen der Anbetung herausredete. Zum ersten Mal wurden riba (Zinsen) legitimiert und die Anpassung der westlichen Kleidung und Lifestyle wurde beherzigt. Sie versuchten all dies akzeptabel zu machen, indem sie die traditionellen Methoden der islamischen Wissenschaft für persönliche itjihad (i.e juristische Gründe) und Interpretation der Texte umgingen.

 

Für andere war der Islam selbst bloß ein voranschreitender Feind, besonders in der Sowjet Union, wo Kopftücher verbrannt wurden, Moscheen zerstört wurden und Gelehrte nach Sibirien verbannt oder hingerichtet wurden. Straßenmauern wurden mit den Wörter: „ Es gibt keinen Gott und Lenin ist ein Prophet“ beschriftet. In vielen Plätzen, durch die ganze muslimische Welt, standen die Moscheen leer, und Frauen liefen mit Miniröcken auf der Straße. Dann begannen sich die Dinge zu ändern. Angesichts der westlichen und kommunistischen Macht, der Medizin und technischen Zauberei, der Männer auf dem Mond und Luftfahrzeuge, welche den Globus in wenigen Tagen umkreisten, der Massenvernichtungswaffen, welche zusammen in der Lage waren die Welt siebzehnfach zu zerstören, des Computerchips und Nationen, welche einen unerreichbaren materiellen Wohlstand und persönliche Freiheit erreicht zu haben schienen, gab es eine allmählich, schon unvermeidbare und erkennbare Wiederkehr des Islam. Allerdings nicht nur von ungelehrten, verarmten Bauern, sondern von der gebildeten, reichen Mittelklasse. Desweiteren, war dies nicht bloß eine Rückkehr der Moschee fünf mal am Tag, des Kopftuchs der Frau, sondern ein Ruf für den Islam in seiner ABSOLUTHEIT - um noch einmal wieder realisiert zu werden.  dass der Islam in der Tat keinen Unterschied zwischen privatem und öffentlichem, zwischen religiösem und politischem macht, war den muslimischen Gelehrten lange bevor die Umfrage im The Economist es erachtet hat,  offenkundig. Tatsächlich, war es offensichtlich, dass die Situation innerhalb der muslimischen Länder, mit ihren sozio-justiziell-politischen Mischsystemen, im Gegensatz zu der wahren Essenz des Islam selbst stand! So begannen verschiedene Bewegungen sich zu bemühen die Muslime zurück zum richtigen Stand der Angelegenheiten zu bringen. Das natürlich traf mit einem beträchtlichen Widerstand der verschiedenen Regierungen zusammen, welche diese Systeme unterstützten. Dieser Widerstand war und ist immer noch sehr oft brutal in seinen Extremen. Diese Regierungen erhielten weder direkte oder stillschweigende Bestätigung von ihren westlichen und kommunistischen Aufsehern, welche in Wirklichkeit sich mehr der potenziellen Drohung solch einer muslimischen Wiederbelebung zum gegenwärtigen Stand waren, und ihre eigene scheinbare Dominanz der Weltwirtschaft- und Politik, die sie angestrebt haben, um sie zu erreichen. Die letzte Sache, die sie sehen wollten war, dass die Muslime wieder auf ihren Beinen stehen. Dennoch ging die Wiederbelebung weiter....

 

 

Vielleicht ist der Grund warum der Anstieg im islamischen Fundamentalismus so phänomenal ist der, dass der Punkt den die Fundamentalisten machen so gut FUNDAMENTAL ist! Nach all dem, wenn einem Muslim bewusst wird, dass der Glaube an die Gültigkeit anderer Gesetze und andere Wege als die von Allah bestimmt wurden eine unvergebliche Sünde des „shirk“, die man begeht, ist, so sagt dann der Koran:

 

  • „Und es ziemt sich nicht für einen gläubigen Mann oder eine gläubige Frau, dass sie - wenn Allah und Sein Gesandter eine Angelegenheit beschlossen haben - eine andere Wahl in ihrer Angelegenheit treffen. „[33:36]

 

  • "Doch die Rede der Gläubigen, wenn sie zu Allah und Seinem Gesandten gerufen werden, damit Er zwischen ihnen richten möge, ist nichts anderes als: ""Wir hören und wir gehorchen." [24:51]

 

In der Tat, das ist exakt was einen Muslim ausmacht: jemand der sich dem Willen des Allmächtigen Gottes unterwirft. Natürlich machte die Inkompetenz, Korruption und Brutalität der Regierung, die unausweichlichen Fehlschläge ihrer Ideologien, und ihre häufige nationale und internationale Erniedrigung die Aufgabe eines Fundamentalisten einfacher. Dennoch ist es naiv anzunehmen, dass dies allein den Antrieb des Aufstiegs des Fundamentalismus gegeben hat. Sicherlich sollten, wenn überhaupt, die Massen der armen und verzweifelten Zustände des Muslim sie ernsthaft noch mehr zur „Modernisierung“, „Westernisierung“, und „Demokratie“ antreiben, durch die ihre Länder kaum scheinende Bespiele waren! In der Tat, sogar der gewöhnlichste Bauer sieht täglich eine Barriere von Bildern auf dem Fernsehbildschirm, (was so essenziell wie ein Bett in einem der bescheidensten Haushalte geworden ist), welche den materialistischen Erfolg der westlichen Welt porträtieren.

 

Der wahre Grund dieses fortdauernden Aufschwungs des islamischen Bewusstseins ist, sind nicht diejenigen, auf die sich die westlichen Analytiker beziehen: Der Grund für ihre Unfähigkeit dieses Phänomen zu verstehen ist teils aufgrund von ihrem Untertauchen  in das reine Material. Wissenschaft und die „Evolutionstheorie“ hat ihnen , so glauben sie, einen Beweis gegeben, dass der Mensch höchstens nicht mehr als ein verbessertes Tier ist, ein fortschreitender Affe, und die Grundbedürfnisse des Menschen sind im Grunde wenig verschieden von unseren vermeintlichen Vorfahren: Essen, Trinken, Schlaf, Sicherheit vor Raubtieren und Sex. Dies zu befrieden, sollte den Menschen zufrieden stellen. Die muslimische Welt hat insgesamt mehr mit der Wirklichkeit der menschlichen Zustände zu tun: dass Glückseligkeit  in gar keinem Fall nur eine materielle Sache ist, aber tatsächlich etwas tiefgründiges und das zu verstehen ist so wichtig, vielleicht wichtiger, für das Wohlbefinden der menschlichen Zustände, als nur eine materielle Befriedigung. Das böse Ergebnis dieser materialistischen Haltung sind in den faulenden sozialen Zuständen der westlichen Gesellschaft nur zu offensichtlich. Seine Auswirkung wurde auch in den muslimischen Ländern selbst offensichtlich.

 

Der zweite Grund, dass die islamische Wiederbelebung sich als beliebt bewiesen hat, ist dass für viele Muslime offensichtlich ist, besonders die gebildeteren und geschulten, dass der Westen selbst nicht wirklich an „Demokratie“ oder tatsächlich irgendwelche von diese Idealen, wie „Meinungsfreiheit“, „Menschenrechte“ und so weiter glaubt, welche so liebevoll in Ehre gehalten werden – außer wenn sie mit ihrem Selbstinteresse übereinstimmen. Beide dieser Ansichten sind nicht in dem muslimischen Fundamentalismus einbezogen. Tatsächlich, eine steigende Anzahl von Westländern beginnen diese Gedanken zu äußern. Eigentlich sind vergangene Niederlagen, das Bedürfnis sich selbst zu beweisen, dass inkompetente und korrupte Regierungen  kaum eine Erklärung für den phänomenalen Aufstieg des Islam unter den Westländern haben. Frühere Schätzungen haben im Durchschnitt die Zahl von drei Konvertierungen zum Islam pro Tag nur in England festgesetzt. Der Anstieg ist in den U.S.A sogar noch größer, und all dies  trotz der permanenten Verzerrungen und Fälschungen gegen den Islam von den Politikern und den Medien. Tatsächlich ist genau in diesen Ländern der wachsende Islam am offenkundigsten (Ägypten und Algerien), die Regierung, Radio, TV und Presse werden alle strengstens von den Säkularisten kontrolliert. Trotz all dem, sterben (manchmal literarisch) Millionen um zu einem vierzehn hundert Jahr altes Buch zurückzukehren. Wie kann das sein? Sicherlich haben die „Wissenschaft“ und die „Gründe“  dem Koran und Islam einen Todesschlag ausgeteilt, auf der selben Art wie mit der Bibel und dem Christentum? Es scheint nicht so und es gibt gute Gründe warum!

 

Dies bringt uns zum dritten Grund und eigentlich dem wichtigsten von allen, warum es einen phänomenalen Anstieg des Fundamentalismus gibt und das ist der Islam selbst. Wie „der Economist“ Artikel sagt: „... es gibt einen guten Grund warum die Kultur der muslimischen Welt von vielen Menschen als der einzige wirklich ideologische Mitstreiter am Ende des 20. Jahrhundert betrachtet wird. Anders als die Konfuzianer und sogar noch verschiedener als die Lateinamerikaner, die Slawen und Japaner - gibt der Islam an, dass er auf einer überirdischen Gewissheit stützt. Die Gewissheit ist das Wort Gottes, welches Silbe für Silbe Muhammad offenbart wurde“... „Als ein Mittel um eine Zivilisation zu bündeln, gibt es keinen Ersatz für solch eine Gewissheit. Außerdem, und dies passiert nicht irgendwo anderes - neue Rekruten kommen in Scharen zusammen um diesem Aufruf zur Gewissheit beizutreten.“ (S.4, Z.2)

 

Warum ist es so, dass die Umfragen nicht, bevor ihr Aufruf zu Muslimen ihre Religion praktisch zu verlassen und die unvergebliche Sünde des „Shirks“ zu begehen –  indem sie die Gesetze von Allah mit den Gesetzen der Menschen eintauschen - den Koran, oder zumindest einige gute Teile aus ihm,  einfach darzustellen, ist nicht das Wort von Gott, sodass sie einige wenige Korrekturen hören und dies würde nur im Einklang mit dem was vorher passiert ist stehen. Nach all dem, wurde dies schon mit der Bibel völlig ausgeführt. Kürzlich entsandten einige der besten biblischen Gelehrten der Welt, dass gut 70% von den Worten von Jesus  nie von ihm selbst gesagt wurden und straflos sagten Priester, dass Teile der Bibel, wie zum Beispiel Gottes Vernichtung der Homosexuellen in Sodom und Gomorrah, nicht von Gott sind. Tatsächlich verursachten die Wissenschaft und moderne biblische Forschung so viel Zweifel an der Glaubwürdigkeit der ganzen biblischen Texte, dass ein abwertender Term für diese geprägt wurde, welche auf die unvertretbare Position, dass es „Gottes Wort“ ist, beharrten: Fundamentalisten! Tatsächlich, geben die christlichen Fundamentalisten das über die Bibel an, was von den Muslimen bezüglich des Korans gesagt wird. Warum könnte der christliche Aufruf nicht eine gleich starke Kraft beweisen und einen gleiche ideologischen Mitstreiter? Der Grund ist, dass der bloße Aufruf keine Basis für irgendetwas ist. Der Aufruf muss bewiesen werden und das Gewicht der Beweise gibt dem Aufruf die Kraft. Es ist sehr schwer für die Christen ihren Aufruf aufrecht zu erhalten, dass die Bibel das Wort Gottes ist, weil die Beweise dies nicht wiedergeben. Die Illusion der „Evangelium“-Wahrheit wurde im Mittelalter aufrecht erhalten, weil es nur für einige verfügbar war und diese waren Priester! Anderen wurde von Papal Decree  verboten davon zu lesen, manchmal im Schmerz des Todes. Mit der Verbreitung der Belesenheit  und dem Beginn des „ Zeitalter der Aufklärung“, erreichte die Bibel die Hände der Menschen. Seine innerlichen Widersprüche und wissenschaftlichen Unstimmigkeiten wurden offenkundig und daher wurde es allmählich in Verruf gebracht.

 

Die Ansage der modernen Welt zur Gewissheit ist die „Wissenschaft“, welche , so gibt sie an, der Grund für den Fortschritt der Medizin und Technologie ist. Ihre Ergebnis sind Beweise für ihren Wert und die Ergebnisse wurden unter dem Flügel der „Demokratie“ erreicht. Dadurch sind die beiden ineinander verflochten. Eines der anderen Argumente zur Gunsten der „Demokratie“ ist das Fehlen des hauptsächlichen Konflikts zwischen jenen demokratischen Nationen der vergangenen fünfzig Jahren und ein anderes ist der materielle Reichtum, welchen es erzeugt zu haben scheint. Tatsächlich, war es im The Economist, wo ich mich erinnern kann gelesen zu haben, dass „den westlichen Nationen ist es mehr gelungen, mehr als allen anderen Zivilisationen, die materiellen Bedürfnisse der Menschen zu stillen.“ Alles aussagekräftige Argumente. Trotzdem gibt es Aussagen und Beweise, welche erzeugt wurde, um es zu unterstützen. (Wir sollen, inshallah, die Gültigkeit dieser Aussagen später überprüfen). Wie auch immer, hören die Sachen an dieser Stelle nicht auf. Von der Aussage und dem anschließenden Beweis, sollte die Ideologie dann umgesetzt werden, ansonsten würde der Autor der Umfrage nicht so dreist sein als dass man vermutet, dass irgendjemand (ganz zu Schweigen von der islamischen Welt) seine Ideen übernimmt, bloß weil er das so sagt! Er glaubt, dass das Gewicht der Beweise, welche den „modernen Lebensstil“ unterstützen, ausreichend sind um seine Vermutungen zu stärken. Teile von dem, was „Demokratie“ zu dem macht was es ist, ist der Geist des Kompromisses und der Pragmatik: ziemlich rational im Licht der humanen Unwissenheit und Fehlbarkeit. Das Problem ist, dass die The Economist Umfrage irgendwie von dem Islam erwartet in einem gleichen Fachwerk zu agieren. Wie auch immer ist der Islam auf einer Gewissheit aufgebaut, welche von dem Allmächtigen Gott offenbart wurde. Dies hat Konsequenzen, da das wichtigste Wesen Allah nicht unwissend und fehlbar ist wie die Menschen sind, eher ist Er allwissend und vollkommen und wenn es dann zu seinem Wort kommt kann es zu keiner Frage des Kompromisses kommen, weder zur Philosophie der Pragmatik außer wenn sie speziell erlaubt werden.

 

Die Umfrage versucht um dieses Hindernis herumzukommen, indem sie alles zu einer Angelegenheit der Interpretation bringt, aber eigentlich hat Allah schon dieses vermutliche Schlupfloch gefüllt, als Er den Islam vor 1400 Jahre offenbarte, indem er jemanden auserwählte die Verse des Buches zu erläutern:

 

*„und zu dir haben Wir die Ermahnung herabgesandt, auf dass du den Menschen erklärest“ [16:44]

 

So ist die Erklärung der Korantexte ausschließlich Muhammad (Friede sei auf ihm) eingegeben worden und keine Sache wurde ausgelassen. Der Koran erklärt auch: “Wer auch immer mit dem Gesandten ringt und einen anderen Weg als den Weg der Gläubigen wählt, jene wird Allah auf dem Weg lassen, welchen sie ausgesucht haben und sie in die Hölle bringen, was für eine schlimme Zuflucht!“ Was ist der Weg der Gläubigen? Der Prophet (Friede sei auf ihm) erzählte den Muslimen weiterhin sich an diesen Weg zu klammern und den Weg der rechtgeleiteten Gewinner. Diese Gewinner haben das Wissen weitervererbt und den Weg von Generation zu Generation bis zu diesem Tag, so wie der Prophet (Friede sei auf ihm) sagte: „ Es wird immer eine Gruppe unter dieser Ummah (Nation der Gläubigen) geben, beharrend auf der Wahrheit, unversehrt in ihrem Glauben von jenen, die sie bekämpfen.“ Es ist exakt die Art der Reichhaltigkeit, welche den Islam so frustrierend hinsichtlich ihrer Kritik und so überzeugend hinsichtlich ihrer Anhänger macht, und diese Reichhaltigkeit weitet sich durch all die verschiedenen Aspekte des Islam und seiner Disziplinen aus. Die Aussage, dass der Islam auf einer Gewissheit basiert, welche von dem Allwissenden Schöpfer ist, ist nicht bloß eine Aussage, sondern eher eine Aussage, die von einem gewaltigen Beweis gestützt wird. Gewaltig genug für seine Anhänger es mehr zu bevorzugen, als das was sie von der modernen Welt angeboten bekommen!

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