Evolution oder Schöpfung? Oder beides?

Der Muslim trennt nicht Religion und Wissenschaft. Vom Koran wird vor mehr als 1400 Jahren offenbart, dass es beides gibt: „Schöpfung“ und „Evolution“. In beiden Instanzen ist es nur Allah, der fähig ist sie zu erschaffen und zu gestalten. Tatsächlich waren es die muslimischen Wissenschaftler, die vor mehr als 1000 Jahren den Weg für die Förderung des Lernens, der Technologie und der Disziplinen der Wissenschaft bereitete.

Allah hat erklärt, wie er das Universum erschuf und alles Leben aus dem Wasser brachte. Er erschuf den Menschen (keine Affen) und es muss hier nicht vergeblich versucht werden, diesen Kontext auf die Tierwelt zu beziehen  - die Erklärung ist deutlich und erläutert die Erschaffung von Menschen – nicht von Tieren (Affen).

Die christliche Bibel besagt, dass Adam und Eva beide auf der Erde erschaffen worden sind, vor weniger als 10.000 Jahren. Der Koran besagt, dass Adam und Eva im Paradies erschaffen worden sind, und NICHT auf der Erde. Als sie Gott den Gehorsam verweigerten, verwies Er sie vom Paradies auf die Erde.

Die Seele des Menschen wird ihm genau 40 Tage nach der Geburt zugeteilt. Der Koran besagt, dass die Engel die menschliche Seele an zwei Ereignissen mit sich nehmen: Einmal beim Tod eines Menschen, und einmal wenn der Mensch jedes Mal einschläft. Sobald der Mensch aufwacht, geben die Engel seine Seele wieder frei:

Allah nimmt die Seelen (der Menschen) zur Zeit ihres Sterbens (zu Sich) und (auch die Seelen) derer, die nicht gestorben sind, wenn sie schlafen. Dann hält Er die zurück, über die Er den Tod verhängt hat, und schickt die anderen (wieder) bis zu einer bestimmten Frist (ins Leben zurück). Hierin sind sicher Zeichen für Leute, die nachdenken.  (39:42)

Und Allah hat jedes Lebewesen aus Wasser erschaffen. Unter ihnen sind manche, die auf ihren Bäuchen kriechen, und unter ihnen sind manche, die auf zwei Beinen gehen, und unter ihnen sind manche, die sich auf vieren fortbewegen. Allah schafft, was Er will. Wahrlich, Allah hat Macht über alle Dinge. (24:45)

Mit diesem Vers hat der Koran schon bereits vor 14 Jahrhunderten einen Präzedenzfall gesetzt, der in einfacher und direkter Form über die „Schöpfung“ der Tiere und ihrer verschiedenen Funktionen erzählt und gleichzeitig uns versichert, dass Er der Allmächtige ist, und der Einzige ist, der Macht über alle Existenz auf Erden hat. Dieses Argument beinhaltet die Tatsache, dass Allah seine Schöpfung umändern und neu formen kann, wenn er gewillt ist so zu tun. Es gibt viele klare Beweise für eine Veränderung und Umwandlung innerhalb vieler Tierarten im Laufe der Zeit. Es gibt jedoch keinen konkreten Beweis für eine Überkreuzung von verschiedenen Tierarten wie z.B. die des Krokodils, das sich im Laufe der Zeit in einen Vogel umgewandelt hat, oder Alligatoren sich in Krähen umgewandelt haben. Die Argumente im Koran sind klar und deutlich, da Allah uns offenbart, dass Lebensformen hervorgebracht und später vertilgt oder ersetzt worden sind durch andere Lebensformen. Dies wiederum hat nichts mit der Evolution im Sinne von „eine Lebensform wird zu einer neuen Lebensform“ zu tun. Denn die Umwandlung von einer Lebensform zu einer anderen Lebensform ist bis heute nicht bewiesen worden, auch wenn manche Evolutionsbefürworter es sich nicht eingestehen wollen.

Allah offenbart uns, dass er Al-Bari ist (der Verformer, der Schöpfer), doch dies bedeutet nicht, dass Er jede individuelle Lebensform alle von gleicher Art erschaffen muss. Denn wenn man den Koran liest, lernt man, dass Er viele verschiedene Typen, Formen und Größen von Lebensformen hervorbringt wenn er will. Veränderungen innerhalb einer Spezies geschehen sogar innerhalb kürzester Zeit, z.B. innerhalb einer Jahreszeit, nicht mal ein ganzes Jahr, und nicht wie Darwin behauptet, innerhalb von Millionen von Jahren.

Apropos Charles Darwin: Er war ein amateurhafter Naturforscher und hatte Finken (Vögel) auf der Galapagos Insel zum ersten Mal um 1850 beobachtet. Er erkannte, dass auf jeder dieser Inseln, die Vögel unterschiedlich geformte Schnäbel hatten, passend zur Nahrung die sie auf entsprechender Insel zur Verfügung hatten. Und aus diesem Grund nahm Darwin an, dass die Vögel sich über Millionen von Jahren entwickelt haben und nur diejenigen die Klima –und Naturänderungen überlebten, die am stärksten waren. Dies ist jedoch sehr ungenau wurde in einer TV Serie auf dem Bildungskanal im Oktober 1998 als einen bloßen Witz entlassen. Denn das was Wissenschaftler im gleichen Jahr noch (1998) entdeckt haben ist folgendes: Wegen den Ausmaßen des Wetterphänomens, bekannt als „El Nino“, hat sich das Klima auf genau denselben Inseln innerhalb eines Jahres drastisch verändert. Zu ihrer Überraschung brüteten die Finken auf jeder Insel Eier aus, die Vögel hervorbrachten mit bereits schon veränderten Schnäbeln, um an die Umweltveränderungen angepasst zu sein.

Der Kommentator sagte sogar, dass diese Entdeckung die Theorie Darwins komplett und schlagartig widerlegt – und lachte.

Es gibt keine DNA-Forschung, die eine Verbindung zwischen Menschen und Affen auch nur annähernd unterstützt, so wie es von Wissenschaftlern und ihren Finanziers über Jahre hinweg vermutet wurde. Es ist sogar so, dass das Bauernhofschwein dem Menschen in vielen Aspekten näher ist, als der Affe oder Gorilla. Folgende Tatsache sei ebenfalls zu berücksichtigen: Ärzte benutzen die Haut des Schweins um Gewebe von verbrannter Haut der Brandopfer zu ersetzen und auch der berühmte Filmdarsteller John Wayne hatte in einer OP von 1977 die Herzklappe eines Schweins in seinem eigenen Herzen eingepflanzt bekommen, um sein Leben zu retten. Es funktionierte sehr gut – bis er dann durchs Rauchen an Krebs verstarb.

Die Herangehensweise an diese Thematik ist einfach: Genauso wie Allah fähig ist das Universum zu erschaffen und Leben hervorzubringen, so ist Er auch fähig so viele verschiede Arten von Lebensformen zu erschaffen wie Er will. Es ist mit Sicherheit kein Problem für Ihn, nachdem Er der Schöpfer und Former aller Existenz ist. Und am wichtigsten ist, dass Er, wenn er will, alles wieder abändern kann – zu jeder Zeit.

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