Die Bibel im Vergleich zum Quran

Die Bibel im Vergleich zum Quran

 

Basierend auf Kopien diverser Vorträge von Yusuf Estes und Dr. Gary Miller

Einleitung

Am Anfang dieses Werkes sollte erwähnt werden, dass die Muslime die Bibel weder abwerten, noch entweihen möchten. Für die Muslime ist es eine entscheidende Frage des Glaubens an die ursprünglichen Offenbarungen, die zu Moses, David, Salomon und Jesus herabgesandt wurden zu glauben, ebenso, wie es für die Muslime wichtig ist, an die Offenbarung des Qurans, der auf Muhammad (Sege und Friede sei auf ihm) herabgesandt wurde, zu glauben. Das Schlüsselwort ist hier allerdings „ursprünglich“. Wie wir alle wissen, ist der Ursprung der Bibel überschattet von jahrhundertelangem Kopieren, übersetzen und weitergeben von längst verlorenen Informationen, mit nur wenigen Kopien übriggebliebener Manuskripter, die uns daran  erinnern, was einst die Bibel war.

Zusätzlich sollte noch erwähnt werden, dass die Muslime nicht vorhaben den Glauben der Christen und Juden an das Wort Gottes zu zerstören. Vielmehr ist es eine Pflicht für die Muslime, zum Guten zu rufen und vom Bösen abzuhalten. „Die Leute der Schrift“ (so werden im Quran die Christen und Juden genannt) dazu zu bringen ungläubig zu werden und jeglichen Glauben an Gott zu verlieren, ist mit Sicherheit genau die gegenteilige Position, die die Muslime einnehmen sollen, wenn sie Unterschiede zwischen dem Islam und dem was davor vom Allmächtigen Gott herabgesandt wurde, aufzeigen.

Wir streben nur danach, mehr Licht zu den Leuten zu bringen, die nach der Rechtleitung suchen und beten für uns alle, erfolgreich mit unserem Herrn im Diesseits und im Jenseits zu sein, und wir bitten um Seine Rechtleitung und Unterstützung darin, amin.

 

 

Die Bibel

 

Altes Testament

Heute existiert eine Vielzahl an verschiedenen Versionen des jüdischen Buches auf Hebräisch, der sogenannten Thora (Gesetzt). Diese wird im Christentum normalerweise als „Das Alte Testament“ bezeichnet. Natürlich gab es viele verschiedene Übersetzungen in eine ebenso große Anzahl verschiedener Sprachen über die Jahrhunderte hinweg. jemand kann erwarten, dass diese identisch im Text oder der Bedeutung sind. Das, was es heute noch im Englischen gibt, ist einigermaßen ähnlich zu einem Großteil dieser alten Dokumente.

 

Neues Testament

Es gibt auch verschiedene Versionen des Evangeliums, gemeinhin als „Neues Testament“ bezeichnet, das in der Koine (Griechisch) und Latein verfasst ist. Diese haben auch viele Übersetzungen in andere Sprachen. Sogar unter den englischen Übersetzungen gibt es große Unterschiede. Hier sind zum Beispiel zwei deutliche Unterschiede zu nennen: Die katholische Bibel (ca. 325 n. Chr.) beinhaltet 73 Bücher, während die protestantische Bibel nur 66  enthält. Und das, obwohl die neuere (protestantische) Version von der katholischen Bibel abgeleitet wurde. Selbst dann stimmen nicht einmal diese Bücher komplett überein. Es gibt keinen gemeinsamen Nenner der vielen verschiedenen Versionen der Bibel.

 

Schriftrollen vom Toten Meer

Im Laufe der Jahrhunderte wurden eine Reihe von Schriftrollen und Pergamenten in der Umgebung des „Heiligen Landes“ gefunden. Die bedeutsamsten sind die sogenannten „Schriftrollen vom Toten Meer“ , die auch als „Schriftrollen von Wadi Qumran“  bekannt sind. Diese wurden im letzten Jahrhundert (um 1930) gefunden. Diese sind nachweislich  sehr alt ,.und es  ist gut möglich, dass sie älter sind als andere noch vorhandene Manuskripte. Vieles, das von diesen Schriftrollen übersetzt wurde, weist Ähnlichkeiten zu einigen der ältesten Manuskripte auf. Aber es gibt trotzdem sehr wichtige Unterschiede, die es wert sind, genannt zu werden. Wir möchten Ihnen empfehlen, einige wichtige Informationen am Ende dieser Ausführung zu lesen.

 

 

Der Quran

 

Quran bedeutet „Rezitation“

Das Wort „Quran“ bedeutet „das was rezitiert wird; oder das was aus dem Gedächtnis diktiert wird“. Als solches ist es kein Buch, noch ist es etwas, das uns nur in geschriebener Form erreicht. Die schriftliche Dokumentierung über den Quran wurde weltweit in Museen festgehalten. Darunter fallen etwa der Topekopi Palast in Istanbul/Türkei, das Museum in Tashkent/Usbekistan und  Museen in England. Beachten Sie, dass der Quran nur in der rezitierten Form als „Quran“ bezeichnet wird, jedoch nicht in der Buchform. Das Wort für das Geschriebene und dem, was man in der Hand hält, um es mit den Augen zu lesen, lautet „mushaf“ (das bedeutet Manuskript oder, was aufgeschrieben wurde).

 

Nur eine Version – Arabisch

Es gibt keine verschiedenen Versionen des Qurans aufarabisch, nur verschiedene Übersetzungen. Natürlich wird keine davon als gleichwertig mit der originalen arabischen Rezitation in Wert und Authentizität gesehen. Der Quran ist in 30 gleich große Teile, „Juz“ (Teile) im arabischen genannt, gegliedert. Diese werden von Muslimen von Klein auf auswendig gelernt.

 

Auswendig gelernt von Millionen – Komplett

Das wichtige Detail über den Quran, das man im Gedächtnis behalten sollte, ist das Auswendiglernen und Weitergeben der eigentlichen „Rezitation“.; der Rezitation, so wie sie zu Muhammad (Segen und Friede sei auf ihm) durch den Engel Gabriel gebracht wurde und die gelernt und eingeprägt wurde von seinen Gefährten .Von diesen wurde sie wiederum an ihre Gefolgsleute weiter gegeben ., Dies wurde fortgeführt bis zum heutigen Tage, an dem über 10 Millionen Muslime den Quran komplett auswendig gelernt haben. Dies ist keine unbedeutende Leistung. Wie viele andere Werke mit literarischem Wert wurden letzten Endes auswendig gelernt und so viele Generationen lang weiter gegeben, in der Originalsprache, ohne auch nur eine Veränderung in einem einzigen Satz zu machen?

 

Jeder Muslim hat „Quran“ auswendig gelernt

Jeder Muslim hat ein wenig Quran in der arabischen Sprache auswendig gelernt, da dies ein wichtiger Bestandteil ihres täglichen Gebetes ist. Viele Muslime haben große Teile des Qurans auswendig gelernt, von einem Zehntel, bis zur Hälfte des ganzen Qurans und all dies im ursprünglichen Arabisch. Es sollte erwähnt werden, dass es mehr als 1,5 Milliarden  Muslime weltweit gibt und nur etwa 10% davon Araber sind. Der Rest lernt den Quran in „Arabisch als Fremdsprache“.

 

Gott spricht im Quran in der ersten Person zur Menschheit

Der Quran enthält eindeutige Aussagen vom allmächtigen Gott (Allah) und ER ist es, der zu uns allen in der ersten Person spricht. ER spricht von uns, unserer Erschaffung, der Erschaffung von allem dem Universum und von dem, was mit denen vor uns geschah und was mit uns geschehen wird, wenn wir nicht Seine Warnungen beachten, die in Seiner Offenbarung deutlich gemacht werden. ER spricht auch zu Muhammad (Segen und Friede sei auf ihm), um zu zeigen, dass Muhammad (Segen und Friede sei auf ihm) sich dieses nicht ausdenkt und ermuntert Muhammad (Segen und Friede sei auf ihm) sogar dazu, menschliche Vermutungen anzustellen, anstatt auf eine Offenbarung zu warten (zum Bsp.: surah At-Tahrim und surah Abasa).

 

Der Quran erwähnt sich selbst

Der Quran spricht von sich selbst als „der Quran“ (die Rezitation) und erwähnt, dass er für alle Menschen und Jinn ist. Die Jinn sind eine andere Schöpfung von Allah, die ähnlich dem Menschen ist insofern, als dass sie frei entscheiden können  , ob sie Gottes Befehlen gehorchen oder nicht. Die Jinn existierten schon vor dem Menschen.

 

Der Quran beschreibt Gottes Eigenschaften genau

Der Quran ist eindeutig darüber, wer Gott ist und wer Gott nicht ist. Es gibt keine Platz mehr für Zweifel, nachdem man den Quran iauf arabisch gelesen hat: Gott ist ein einziger. ER ist der einzige Erschaffer, Versorger und Besitzer dieses Universums. ER hat keine Partner. ER hat keine Verwandten; Frauen oder Nachwuchs. ER ist nicht wie seine Schöpfung und ER braucht Seine Schöpfung nicht, um zu existieren, wohingegen sie die ganze Zeit von Ihm abhängig ist. Seine Attribute werden klar als der Inbegriff von allem genannt. Er ist zum Bespiel der Allwissende; der Allhöhrende; der Allsehende; der Allvergebende; der Allliebende; der Allbarmherzige; der einzige Gott. Nirgendwo im Quran lässt sich dazu ein Widerspruch finden.

 

Der Quran fordert Leser heraus

Der Quran macht die eindeutige Herausforderung, dass man,  wenn man im Zweifel darüber ist, – ein Buch ähnlich wie ihn verfassen soll. Oder auch nur zehn Kapitel, die ihm gleich sind und schließlich nur ein einziges gleichwertiges Kapitel . 1.400 Jahre sind vergangen,  und niemand hat es geschafft seine Schönheit, Rezitation, Wunder und Einfachheit des Auswendiglernens nachzuahmen. Eine andere Herausforderung, die die Ungläubigen in Betracht ziehen sollen:

 

Ø  „Wäre er (der Quran) von einem anderen als Gott , so würden sie darin gewiss viel Widerspruch finden.”

 

Und noch eine weitere Aufforderung Allahs an die Ungläubigen im Quran ist, sich nach Beweisen umzusehen. Allah sagt, dass ER ihnen Zeichen an ihnen selbst und an den entferntesten Horizonten zeigen wird.

 

Wissenschaftliche Wunder im Quran

Die wissenschaftlichen Wunder im Quran hätten zu der Zeit damals noch nicht verstanden werden können. Heute sehen wirjedoch die viele Dinge, die in der Offenbarung im Quran enthalten sind. Einige davon sind etwa die Entwicklung des Embryos in der Gebärmutter (Surah 98); die Tiefsee Einteilungen,  Wasser die sich nicht vermischen, dieWolken und wie sie Regen produzieren und wie Blitze durch Eiskristalle verursacht werden. Auch dieFormation der Berge dieser Erde tief unter der Oberfläche, dieLaufbahn der Planeten und Sterne und dieMonde gehören dazu. Sogar die Raumfahrt wird erwähnt (Surah 55:33).

 

Vergleich von Quran und Bibel

[Dr. Garry Miller – mit Kommentaren von Yusuf Estes]

 

Die Bibel ist eine Ansammlung von Schriftstücken

Der Quran ist eine Rezitation Gottes für Muhammad (Segen und Friede sei auf ihm)

Während die Bibel eine Ansammlung von Schriftstücken verschiedener Autoren ist, ist der Quran eineRezitation. Der Sprecher im Quran – in der ersten Person – ist der Allmächtige Gott (Allah), der sich direkt an den Menschen wendet. In der Bibel gibt es viele Menschen, die über Gott schreiben und manchmal spricht Gott zu den Menschen und wieder ein anderes Mal erzählen Menschen von geschichtlichen Ereignissen oder über den persönlichen Austausch von Informationen untereinander (Bsp.: Epistel von Johannes 3). Die Bibel in der englischen King James Version besteht aus 66 kleinen Büchern. Ungefähr 18 davon beginnen mit: Das ist die Offenbarung von Gott zu so und so... Die übrigen erheben keinen Anspruch auf ihren Ursprung. Da gibt es zum Beispiel den Anfang des Buches von Jonas ?, das mit folgenden Worten beginnt: Das Wort von Gott kam zu Jonas?, dem Sohn des Elmitaeh... Zitat und dann geht es zwei oder drei Seiten weiter.

 

Ø  Vergleiche dies mit dem Anfang des Buches von „Lukas“, das mit Folgendem beginnt: (1) Schon viele haben sich darangesetzt, einen Bericht über die Ereignisse zu schreiben, die bei uns geschehen sind (2) und die wir von denen erfahren haben, die von Anfang an als Augenzeugen dabei waren und dann den Auftrag erhielten, die Botschaft weiterzusagen. (3) Nun habe auch ich mich dazu entschlossen, allem von Anfang an sorgfältig nachzugehen und es für dich, verehrter Theophilus, der Reihe nach aufzuschreiben. (4) So kannst du dich von der Zuverlässigkeit der Dinge überzeugen, in denen du unterwiesen worden bist.

Ø  Wie wir sehen können schreibt der Autor des Buches „Lukas“ im Wesentlichen, dass „viele Leute haben über Dinge geschrieben, es scheint auch passend für mich sein, es ihnen gleich zu tun“. „Lukas“ sagt, dass solange andere es in die Hand nehmen über etwas zu schreiben, auch wenn sie es mit eigenen Augen gesehen haben, er sich auch dafür geeignet hält und, obgleich er es nicht gesehen hat, trotzdem alles von Anfang an perfekt verstanden hat.

Ø  Folglich ist dies nur ein Brief von einer Person an eine andere, von denen weder einer Jesus (Friede sei auf ihm) kannte noch Augenzeugen von irgendetwas waren, das stattgefunden hatte.

[Y.Estes]

Vergleicht man dies mit einem der vier Bücher über das Leben Jesu, Lukas beginnt mit den Worten: „Viele Menschen haben über diesen Mann geschrieben, es scheint mir passend, das auch zu tun.“ Das ist alles... keine Behauptung, die sagt „diese Worte wurden mir von Gott gegeben, hier sie sind für euch, es ist eine Offenbarung“, so etwas wird nicht erwähnt.

 

„Bibel“ ist nicht in der Bibel

Die Bibel enthält keine Selbstreferenz, das heißt das Wort „Bibel“ kommt nicht in der Bibel vor. Nirgends spricht die Bibel von sich selbst. Manche Schriften werden bisweilen in der Bibel hervorgehoben und gesagt: Hier, das ist, wo die Bibel über sich selbst spricht, wir müssen nur genau schauen. Zweiter Timotheus 3:16 ist der Favorit, welcher sagt: „Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben“ und es gibt diejenigen, die sagen würden, hier das ist, wo die Bibel von sich selbst spricht, sie sagt, sie ist eingegeben von Gott, komplett. Aber wenn man den ganzen Satz liest, liest man, dass es ein Brief von Paul an Timotheus war. Der ganze Satz lautet: „Seit du ein junger Mann bist hast du die heiligen Schriften studiert, alle von Gott eingegebenen Schriftstücke“ und so weiter... Als Timotheus ein junger Mann war existierte das Neue Testament noch nicht,. Das einzige von dem er sprach sind Schriftstücke – welche nur einen Teil der Bibel ausmachen. Es kann nicht die ganze Bibel gemeint sein.

 

Die Bibel verflucht Kirchenväter, die das Buch der Offenbarungen entfernten

Ø  Ich bezeuge jedem, der die Worte der Prohpezeiung dieses Buches hört (Offenbarungen): wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, wird Gott die Heimsuchungen, die in diesem Buch niedergeschrieben wurden, auf ihn senden.

Ø  Und wenn jemand Worte aus diesem Buch der Offenbarung entfernt wird Gott ein Teil von seinem Buch des Lebens entfernen, von der heiligen Stadt und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen.

[Y.Estes]

„Jeder der von diesem Buch etwas wegnimmt oder hinzufügt soll verflucht sein“. Dies wird mir manchmal auch als Beweis vorgelegt : Dies ist, wo sie sich als ganzes zusammenfasst. Aber sehen Sie noch einmal hin-  Sie werden sehen, dass wenn es heißt: Niemand soll dieses Buch ändern, ist die Rede vom letzten Buch, #66 (oder ist es 73 in der katholischen Bibel?), dem Buch der Offenbarung.

Es muss so sein, weil ihnen jede Quelle sagen wird, dass das Buch der Offenbarung vor anderen Teilen der Bibel geschrieben wurde. Inzwschen taucht es zwar am Ende auf, aber es gibt noch andere Teile, die erst danach kamen. Der Satzt  kann sich also nicht auf das ganze Buch beziehen.

 

(Komischerweise gibt es, gemäß anderen Schriften, die viel älter als die King James Version sind,andere Worte am Ende des Buches der Offenbarung. Wie würden wir also dieses Problem lösen? – Y.E.)

 

Anmerkung: Das Buch der Offenbarung wurde mehrere Male aus der Bibel entfernt und ersetzt und erneut herausgenommen und wieder ersetzt gemäß verschiedener Räte in der Kirchengeschichte . Vielleicht haben die Kirchenväter  den Fluch am Ende der Bibel nicht gelesen?

 

Wessen Wort ist es?

Die extreme Ansicht, die nur von wenigen Christen vertreten wird, ist, dass die Bibel als Ganzes- Seite für Seite die Offenbarung Gottes in jedem Wort ist.Sie stellen es geschickt an, wenn sie  diese Behauptung aufstellen. Sie  sagen, dass die Bibel insgesamt das Wort Gottes ist; fehlerlos in der Originalfassung.

Wenn man also hingeht und einige Fehler in der Bibel aufzeigt bekommt man gesagt: Diese Fehler waren nicht in der ursprünglichen Schrift, sie haben sich eingeschlichen, so dass wir sie heute darin wiederfinden.

Sie begeben sich jedoch mit dieser Position in eine schwierige Situation . Es gibt einen Vers in der Bibel Jesaja 40:8, welcher in der Tat so bekannt ist, dass er in einigen Bibeln auf der Innenseite des Umschlags abgedruckt ist. .  Er lautet: „Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; aber das Wort unsres Gottes bleibt in Ewigkeit.“ Hier ist der Anspruch der Bibel, dass das Wort Gottes in Ewigkeit bleibt. Es wird nicht verdorben werden, nicht verloren gehen. Wenn du heutzutage also einen Fehler in der Bibel findest hat man zwei Wahlmöglichkeiten: Entweder war das Versprechen von Gott falsch, dass Sein Wort nicht vergehen würde, Er hatte also Unrecht.  Oder der Teil, der den Fehler beinhaltet war nicht Teil des des ursprünglichen Wort Gottes. Denn das Versprechen war, dass es beschützt  und  nicht verdorben würde..

 

Gibt es Fehler?

Ich habe angedeutet, dass es Fehler in der Bibel gibt. Diese Behauptung wird sehr schnell beantwortet mit: Zeig mir einen! Gut, es gibt hunderte. Wenn Sie einen  wollen, kann ich Ihnen gleich einige nennen:+

 Da gibt es zum Beispiel im zweiten Buch Samuel 10:18 die Beschreibung eines Krieges, der von David gefochten wurde. Sie  besagt, dass  7.000 Männer getötet wurden sowie 40.000 Männer auf Pferden. In der ersten Chronik 19 wird die selbe Szene beschrieben. Nur wurden hier  70.000 Mann getötet  und die 40.000 waren auch nicht auf Pferden sondern  zu Fuß.  Der Unterschied zwischen Fußsoldaten und berittenen ist sehr fundamental.

 

Wie starb Judas?

In Matthäus 25:7 steht, dass Judas Iskariot durch Erhängen starb . In  Kapitel? 1 steht dagegen , dass er kopfüber von einer Klippe sprang. Wenn man Philosophie? studiert, wird man sehr bald auf „unentscheidbare Behauptung“ ,,„bedeutungslose Sätze“  stoßen oder auf Aussagen, die nicht entschieden werden können, weil es keinen kontextabhängigen Fehler gibt. Eines der klassischen Beispiele hierfür ist das Paradoxon des Epimenides. Dieser Mann kam aus Kreta  und sagte „Kretaner lügen immer“. War diese Aussage nun wahr oder falsch? Sollte er selbst ein Kretaner sein, und er sagt, dass diese immer lügen, lügt er dann? Wenn er nicht lügt, dann sagt er die Wahrheit. Dann lügen Kretaner nicht immer! Wie Sie sehen kann es weder wahr noch falsch sein, die Aussage geht auf sich selbst  zurück. Es ist so, wie wenn ich sage „Was ich Ihnen jetzt gerade sage ist eine Lüge“, würden Sie das glauben oder nicht? Wie Sie sehen können, hat die Aussage keinen wahren Gehalt. Es kann nicht wahr sein, und es kann nicht falsch sein. Wenn es wahr ist, ist es immer falsch. Wenn es falsch ist, ist es auch wahr.

Also in der Bibel, Titus 1:12 ist Paulus der Schreiber und er spricht über die Kretaner. Er sagt, dass einer ihrer eigenen Männer – ein Prophet – sagt: „Kretaner lügen immer“ und er sagt, dass das was dieser Mann sagt, wahr ist. Es ist zwar nur ein kleiner Fehler, aber der Punkt ist, dass es  sich um einen  menschlichen Fehler handelt. Man kommt nicht darauf, wenn man die wahre Aussage sorgfältig untersucht. Es kann keine wahre Aussage sein.

 

Wer ist der Urheber?

Jetzt komme ich zurück zum Quran - Wie ich erwähnt habe ist der Sprecher im Quran – in der ersten Person – Gott. Das Buch behauptet durchweg, dass es das Wort Gottes ist. Es nennt sich selbst 70 mal   „Quran“. Es spricht über seine eigenen Inhalte. Es hat Selbstbezug. Der Quran sagt in der ersten Sura nach al- Fatiha: „Dies ist das Buch, darin ist kein Zweifel, es ist eine Rechtleitung für die, die sich Gott bewusst sind“ und so weiter und so weiter... Es beginnt so und fährt  fort, dies immer wieder zu betonen. Und es gibt eine erstaunliche Aussage im Quran, wenn man die vierte Sura Aya 82 erreicht, welche diejenigen, die sagen der Quran ist etwas anderes als das Wort Gottes, adressiert. Sie werden herausgefordert: „Sie machen sich keine Gedanken über den Quran. Wäre er von einem anderen als Allah, so würden sie darin gewiss viel Widerspruch finden.“ Unter uns sind Studenten. Würden Sie  wagen eine Seminararbeit einzureichen, in der am Ende steht: „Sie werden keine Fehler darin finden“? Würden Sie es sich trauen, Ihren Professor so herauszufordern? Nun, der Quran tut dies. Er sagt: Wenn du wirklich denkst, du weißt, wo dies herkam, dann fang an, nach Fehlern zu suchen, weil du nämlich keine finden wirst.

Eine andere interessante Sache, die der Quran macht , ist, dass er alle Kritiken zitiert. Es hat niemals – in hunderten von Jahren – eine Überlegung gegeben, woher dieses Buch kommt, als dass genau diese Bedenken nicht schon vom Quran erwähnt und beantwortet worden wären.

Oftmals wird man eine Ayah finden, die etwas sagt wie: Sagen Sie etwa dieses und jenes und und so sag zu ihnen dieses und jenes. In jedem .Fall gibt es eine Antwort. Darüberhinaus behauptet der Quran, dass der Beweis seines Ursprungs in ihm selbst ist Davon wird man überzeugt sein, wenn wenn man sich dieses Buch ansieht,.

 

Unterschiedliche der Machtbefugnisse

Der Unterschied zwischen Christentum und Islam beschränkt sich letztendlich also auf den Unterschied zwischen   Macht-  und  Appelbefugniss. Die Christen möchten an die Bibel appelieren und die Muslime möchten an den Quran appelieren. Man kann nicht damit aufhören zu sagen: Dies ist wahr, weil mein Buch es so sagt und jemand anderes würde sagen etwas anderes ist wahr, weil mein Buch es anders sagt; Man kann nicht aufhören an dem Punkt, und der Quran tut dies auch nicht.

Die Christen könnten sich auf ein Wort beziehen und behaupten, dass es von Jesus überliefert ist, und sagen, dies beweist meinen Standpunkt. Aber der Muslim öffnet nicht einfach sein Buch und sagt. Nein, nein der Quran sagt dieses, weil der Quran nicht einfach etwas verneint, was die Bibel sagt und etwas anderes stattdessen sagt. Der Quran nimmt die Form einer Widerlegung an, es ist eine Rechtleitung, wie die Eröffnungssura sagt.  (Huda lil mutakeen).

Also wird jedes Argument, das  die Christen möglicherweise in der Form  „Meine Bibel sagt dieses und jenes“, finden, entkräftet. Der Quran wird jedoch nicht einfach sagen: „Nein das ist nicht wahr, er wird vielmehr sagen: Sagen sie dieses und jenes, dann frag sie dieses und jenes. Da gibt es zum Beispiel die Ayah, die Jesus und Adam vergleicht. Da gibt es jene, die sagen, dass Jesus Gott gewesen sein muss (Sohn Gottes), weil er keinen Vater hatte. Es gab eine Frau, die seine Mutter war, aber es gab keinen menschlichen Vater. Es war Gott, der ihm Leben gab, also muss er Gottes Sohn gewesen sein. Der Quran erinnert die Christen mit einem kurzen Satz an  Adam, Wer war sein Vater? – und in der Tat, wer war seine Mutter? Er hatte auch keinen Vater und in der Tat hatte er auch keine Mutter, aber zu was macht ihn das? So dass die Ähnlichkeit von Adam die Ähnlichkeit von Jesus ist, . Die beiden waren nichts, und dann wurden sie zu etwas: zu etwas, das Gott anbetet. ?? zu Gozttesfürchtigen??

 

Der Quran lädt ein – Er befiehlt nicht

So dass ?der Quran den Glauben nicht vorschreibt – der Quran lädt zum Glauben ein; Und hier ist der fundamentale Unterschied. Es wird nicht einfach überliefert als: Dies ist was du glauben sollst, sondern überall sind im Quran  Aussagen wie: „Habt ihr oh Menschen dies und jenes bedacht, habt ihr dies und jenes in Erwägung gezogen?“. Es ist immer eine Einladung an jeden, sich die Beweise anzusehen; nun, was glaubst du?

 

Das spezielle Plädoyer der Bibel

Die Zitate der Bibel nehmen oft, wie es in der Argumentation genannt wird, die Form des s“peziellen Plädoyers“ an. Ein „spezielles Plädoyer“ wird es genannt, wenn logische Schlussfolgerungen nicht widerspruchsfrei sind. Wenn du etwas nimmst und sagst: Dies muss jenes bedeuten, aber Sie dürfen nicht dasselbe Argument benutzen, um es auf etwas anderes zu beziehen. Um Ihnen ein Beispiel zu geben:Ich habe dies in Veröffentlichungen viele Male gesehen. Es wird  behauptet, dass Jesus Gott gewesen sein muss, weil er Wunder gewirkt hat. Andererseits wissen wir sehr gut, dass es kein Wunder gibt, das von Jesus verübt wurde, dass nicht auch im Alten Testament verzeichnet und von anderen Propheten verübt wurde. Da wären unter den anderen Elijas, von dem berichtet wird, dass er Lepra geheilt hatte, den toten Jungen zum Leben erweckt hatte und Brot für die Menschen zum Essen vermehrt hatte – drei der beliebtesten Wunder, die über Jesus zitiert werden. Wenn die Wunder, die von Jesus bewirkt wurden, beweisen sollen, dass er Gott war, wieso beweisen sie dann nicht, dass Elijas Gott war? Das ist ein „spezielles Plädoyer“,.  Die Folgerungen sind nicht beweiskräftig. Wenn dies jenes impliziert, dann muss in dem Fall auch das gleiche implizieren. Es gibt einige, die sagen, dass Jesus Gott war, weil er in den Himmel gefahren ist . Aber die Bibel  behauptet das auch von einem gewissen Einah Unabhängig davon, ob es wahr ist oder nicht ist der Punkt, dass wenn Jesus in den Himmel gefahren ist, und das  der Beweis für seine Gotthaftigkeit wäre,   wieso beweist es dann nicht, dass Einah Gott ist? Dasselbe passierte mit ihm  ja auch.

 

Eindeutige Stellen und schwierige Stellen der Bibel

Ich habe einmal einem Mann geschrieben, der ein Buch über das Christentum verfasst hat , in dem ich  einige der Widersprüche, die ich eben erwähnt hatte, gefunden habe. Seine Antwort war, dass ich die Angelegenheiten für mich selbst schwer mache, dass es Stellen in der Bibel gebe, die glasklar seien und dass es Stellen gebe, die schwierig seien und dass mein Problem sei, dass ich mich auf die schwierige Stelle konzentrierte anstatt auf die eindeutigen .

Das  ist  Selbstbetrug. Wieso  sind einige Abschnitte eindeutig und andere nicht? Es ist weil jemand festgestellt hat was  eindeutig heißt, und das macht jenes nun sehr schwierig.

Um Ihnen ein Beispiel zu geben, Jonas Kapitel 14: Ein bestimmter Mann sagt zu Jesus: „Zeig uns Gott“ und Jesus antwortet: „Wenn du mich gesehen hast, hast du Gott gesehen.“ Nun, ohne weiter zu lesen sagt der Christ jetzt: „Sehen Sie, Jesus hat behauptet Gott zu sein, er hat gesagt, wenn du mich gesehen hast, dann hast du Gott gesehen.“ Wenn dies eindeutig ist, dann hat man eine schwierige Stelle, wenn man ein paar Seiten zurück geht zu Kapitel 5, als ein anderer Mann zu Jesus kam und sagte „Zeig uns Gott“ und er sagte, „Du hast niemals Gott gesehen, du hast niemals seine Stimme gehört.“ Was hat er nun hier gemeint, wenn er bei dem anderen Fall behauptet hat, Gott zu sein? Offensichtlich hat man die Sache schwierig gemach, indem man festgelegt hat, was das erste bedeutet. Wenn man weiter liest in Kapitel 14 wird man sehen, was er weiter gesagt hat. Er sagte: „Das nächste, was du von Gott sehen wirst, sind meine Taten.“

 

Die Bibel behauptet nicht, Jesus sei Gottes Sohn

Es ist eine Tatsache, dass das Wort Gottessohn in keinem der ersten 3 Evangelien, aus dem Munde Jesus ausgesprochen wurde. Er nennte sich immer der Menschensohn! Was ich oft gesehen habe, ist die zweifelhafte Begründung, welche in der Bibel nachgewiesen werde, dass Jesus behauptete Gottessohn zu sein – dazu müsse man nur schauen, wie die Juden darauf reagiert haben. Die Christen sagen z.B. Jesus hat dieses und jenes gesagt und die Juden sagen, dass er Gotteslästerung begangen hat. Er behauptete Gott zu sein und deswegen versuchten die Juden ihn zu steinigen. So argumentieren die Christen, dass Jesus Gott sein muss, da die Juden ihn ja umbringen wollten. Sie sagen, dass es das ist, was er von sich behauptet. Aber eine aufschlussreiche Sache, ist das der ganze Beweis auf folgender Aussage basiert: Ich glaube, dass Jesus Gottes Sohn ist, da die Juden die ihn umgebracht haben, das so von ihm sagten. Seine Feinde nannten ihn so, also muss er es so gesagt haben, darauf läuft es hinaus. Auf der anderen Seite haben wir Aussagen von Jesus, welche besagen, dass er das Gesetz von Moses beibehalten wollte und das steht so in der Bibel. So warum haben ihn die  Juden umgebracht? Weil er das Gesetz Moses gebrochen hat?!? Die Juden haben ihn ganz offensichtlich missverstanden. Er versprach das Gesetz zu bewahren, aber sie brachten ihn um, da er das Gesetz gebrochen hatte. Somit müssen sie ihn entweder missverstanden haben oder über ihn gelogen haben.

 

Die Verfasser der Bibel – Texte aus dem Zusammenhang gerissen

Wenn ich über die Bibel spreche und ich daraus verschiedene Verse zitiere, werde ich des Öfteren beschuldigt, Sachen aus dem Zusammenhang zu reissen. Sie sagen zu mir, du hast etwas aus dem Kontext genommen und ihm eine neue Bedeutung gegeben. Ich möchte keine Antwort auf die Beschuldigung als Solches geben, doch viele Leute scheinen nicht zu bemerken, dass auch Verfasser, die Teile von der Bibel geschrieben haben, auch für das Gleiche schuldig sein könnten. Nehmen wir an, einige von diesen Autoren glaubten an eine bestimmte Sache und um sie zu beweisen, haben sie aus ihren heiligen Schriften zitiert – aus dem Alten Testament oder aus den jüdischen Schriften. Sie nahmen es auch aus dem Zusammenhang, um ihren Standpunkt zu beweisen. Dazu gibt es Beweise in der Bibel. In Matthäus 2 wird erwähnt, dass ein König das junge Kind Jesus töten wollte, deswegen ging Jesus mit seiner Familie nach Ägypten und sie blieben dort, bis der König starb. Danach kamen sie wieder zurück.

Als der Verfasser von Matthäus (wer es auch immer war, der Name Matthäus ist nicht vorhanden in seinem Buch) das Ereignis beschrieb, dass Jesus wieder zurück aus Ägypten kam, um eine Prophezeiung zu erfüllen, welche in Hosea 11:1 erwähnt wurde: Aus Ägypten rief ich meinen Sohn. Da Jesus nach Ägypten ging und wieder von Ägypten weg ging und in den jüdischen Schriften erwähnt wird aus ‚Ägypten rief ich meinen Sohn‘, kam der Verfasser zu der Meinung, dass Jesus Gottessohn sein müsse. Wenn man aber schaut, was er genau zitierte, sieht man, dass er nur die Hälfte von Hosea 11:1 zitierte.

Der ganze Satz lautet wie folgt: Als Israel jung war liebte ich ihn und aus Ägypten rief ich meinen Sohn. Somit war also das Volk Israel gemeint, Gottessohn zu sein. Moses wurde befohlen zum Pharao zu gehen und ihm zu sagen: Wenn du dieses Volk anfasst, fasst du meinen Sohn an. Gott warnte also Moses und den Pharao, in dem er sagte, fass mein Volk nicht an und dieses Volk nannte er Sohn Gottes. Das ist der einzige Punkt über den in Hosea 11:1 gesprochen wird. Deswegen kann ‚aus Ägypten rief ich meinen Sohn, sich nur auf die Juden beziehen. Ich habe diese Tatsache vor einigen Monaten in einer Diskussion erwähnt. Darauf hat mir eine junge Frau widersprochen, dass Israel ein symbolischer Name Jesus sei. Nun, wird es schwierig sein, diese Aussage irgendwo in der Bibel zu belegen. Schlage doch ein Stichwortverzeichnis der Bibel auf und suche nach dem Wort Israel. Du wirst das Wort überall finden und du wirst an keiner Stelle einen Zusammenhang mit Jesus finden. Aber nichts für ungut, nehmen wir an, dass es wahr ist, nun lese weiter – der zweite Vers sagt, und danach hat er weiter Baalim angebetet.Das ist das, wofür die Israeliten schuldig gesprochen wurden. Sehr oft fielen sie zurück in die Götzenanbetung. Angenommen Israel bedeutet wirklich Jesus und Jesus bedeutet, dass er der Sohn ist der aus Ägypten zurückkam, dann müssten sie auch glauben, dass Jesus von Zeit zu Zeit sich vor diesem Götzen Baalim verneigt hat. Man muss konsequent sein und immer das weiterverfolgen, was es genau aussagt. Die Tatsache ist, wer auch immer der Verfasser von Matthäus war, Kapitel 2 versuchte eine Tatsache zu beweisen und riss dabei etwas aus dem Kontext heraus und dabei hat er sich übertan, denn wenn man weiterliest, merkt man das es so nicht stimmt.

 

Die Beweiskraft des Korans

Jetzt komme ich auf die Behauptung des Korans zurück, dass in ihm der Beweis seiner Herkunft erwähnt ist. Es gibt verschiedene Arten wie du das betrachten kannst. Z.B. wenn ich jemanden hier auswähle und zu ihm sage: ,Weisst du, ich kenne deinen Vater‘, wird er das bezweifeln, da er mich noch nie mit meinem Vater gesehen hat. Er wird mich danach befragen, wie er aussieht: ‚Ist er kurz oder lang? Trägt er eine Brille?‘ Wenn ich ihm nun darauf die richtige Antwort gebe, wird er schon bald überzeugt sein, dass ich ihn kenne und sagt: ‚Oh ja du musst ihn getroffen haben‘. Wenn du dasselbe Prinzip mit dem Koran anwendest und sagst: Da gibt es ein Buch, das von demjenigen stammt, der schon da war, als das Universum begann. Dann solltest du ihn fragen, gib mir einen Beweis dafür. Erzähl mir etwas das beweist, dass du schon da warst, als das Universum begann. Im Koran wirst du zwei Ayats finden, welche aussagen, dass die ganze Schöpfung an einem einzigen Punkt begann und sich seitdem ausdehnt. In 1978 wurde der Nobelpreis an zwei Personen verliehen, die das bewiesen. Es war der Big Bang, der Ursprung des Universums. Von grossen Radioempfängern welche mit Telefonfirmen zusammenarbeiten, welche stark genug  sind um Sendungen von Satelliten zu empfangen wurde ein bleibendes Hintergrundgeräusch bemerkt, für welches sie nicht verantwortlich gemacht werden können. Die einzige Erklärung für dieses Phänomen ist, dass das die restliche Energie von dem Urknall ist und das die mathematischen Berechnungen genau darauf zurückzuführen sind, dass das Universum an einem einzigen Punkt begann und sich danach ausdehnte. Dies bestätigten die Nobelpreisträger von 1978.  Vor mehreren hundert Jahren, wurde jedoch schon im Koran erwähnt, dass die Himmel und die Erde einst eine einzige Masse waren, die sich dann trennte. Eine andere Ayat besagt: ‚und vom Himmel her weiten wir sie aus‘

 

Der Koran ist von höchster Präzision

Lasst mich euch von einer persönlichen Untersuchung erzählen. Mir fiel auf, dass es sehr viele Stellen im Koran gibt, welche Beweise zu seiner Herkunft geben. Wenn also der Koran von einem perfekten Individuum diktiert wurde, also von Gott, dann sollte kein Platz verschwendet werden, dann sollte er sehr bedeutungsvoll sein und es sollte auch nichts fehlen. Alles was drin ist sollte für einen bestimmten Zweck sein. Und als ich nochmals über die Ayah nachdachte, welche ich vorher erwähnt habe, die besagt, dass Jesus gleich Adam ist. Für so eine Gleichstellung braucht man im arabischen das Wort ‚Mithel‘. Es sagt aus, dass Jesus Adam gleich ist.  Wenn du in das Stichwortverzeichnis des Korans gehst und den Namen Isa eingibst, erscheint er dir 25 Mal. Wenn du nach dem Namen Adam suchst, gibt es ihn auch 25 Mal. Sie sind gleich, aber durch verschiedene Stellen im Koran. Verfolge das weiter und du wirst im Koran 8 Stellen finden, bei denen der Koran sagt, dass sie gleich sind wie etwas anderes und er braucht das Wort  ‚Mithel‘ dafür. Und du wirst dasselbe in jedem Fall finden. Nimm beide Wörter durchsuche sie im Index. Dann stellst du z.B. fest, dass das eine Wort 110 Mal vorkommt und dann sucht du nach dem anderen Wort und stellst fest. dass es auch 110 Mal vorkommt. Das ist eine schwierige Arbeit der Koordination. Nun versuchst du ein Buch auf diese Art zu schreiben, und du musst versichern, dass dein Index immer die gleiche Anzahl von Wörtern anzeigt, wo du erwähnt hast, das etwas gleich ist wie etwas anderes. Aber gerade das findest du im Koran.

 

Der Koran gibt Begründungen

Ich spreche von einer Sache die Logik genannt wird. Brauch und erwähne ein Wort. Wenn du ein Wort benützt, brauchst du auch seine Bedeutung. Wenn du ein Wort erwähnst, sprichst du über das Symbol ohne die Bedeutung. Z.B. wenn ich sage, Toronto ist eine grosse Stadt, brauche ich das Wort Toronto mit der Bedeutung, dass Toronto eine grosse Stadt ist. Aber wenn ich sage, dass Toronto 7 Buchstaben hat, spreche ich nicht über den Ort Toronto, jedoch über das Wort. Die Offenbarung bestätigt die obenerwähnte Schlussfolgerung, aber sie ist nicht der obenerwähnte Grund. So gesagt, können wir im Koran nichts finden, was unangemessen ist, aber wir können vielleicht etwas finden,  was wir alleine nie herausfinden hätten können.

 

Einzelwort bezieht sich auf sich selbst im Koran

Der Autor des Korans sagte, wenn das Buch von jemand anderem als von Gott stammt, wirst du in ihm viele ‚Ikhtalafan‘ (Widersprüche) finden. Das Wort Ikhtilaf findet man viele Male im Koran. Aber das Wort Ikhtalafan findet man nur einmal. Somit gibt es nicht viele Ikhtilafan im Koran. Es gibt es nur einmal, nur dort wo der Satz erwähnt wird. Siehst du, wie die Sachen perfekt zusammengebracht werden? Die Menschen wurden aufgefordert, einen Fehler zu finden. Aber sie haben noch keinen gefunden. Doch sie sind sehr klug. Da dieser Satz auch bedeuten könnte, finde viele Ikhtilafan, gehen sie zum Index, und schauen, ob sie viele finden können, aber dort gibt es nur einen! Sorry, ihr klugen Leute!

(Ende des Textes von Dr. Gary Miller und Yusuf Estes)

 

Bibel und Koran stammen beide von Allah

Schlussfolgerung: Beide Bücher, die Bibel und der Koran sind zu uns auf den Weg durch den allmächtigen Gott gekommen, dann durch den Engel Gabriel und dann durch die Propheten (Friede sei mit Ihnen). Wenn der nächste Schritt dann jedoch kommt, dass Menschen es glaubwürdig an andere und an zukünftige Generationen weitergeben, finden wir heraus, dass Allah nur Seine letzte und endgültige Offenbarung für alle Zeiten bewahrt hat. Und Er brauchte mit Sicherheit keine Menschen die ihm dabei halfen.

 

Respekt für die heiligen Bücher

Muslime sollten die Bibel respektieren, da sie noch immer einige der ursprünglichen Lehren von Allah enthält. Aber sie brauchen nicht zu Bibelklassen zu gehen oder eine zu kaufen um sie zu lesen und von ihr zu lernen, was unser Sinn hier im Leben ist. Der Koran macht es klar, dass er unsere Lebensweise perfekt gemacht hat und uns seine Gunst erwiesen hat und er uns erwählt hat, um uns ihm im Islam zu unterwerfen.

Wir empfehlen, den Nicht-Muslimen sich einen Koran zu beschaffen (bestelle einen durch unsere Webseite) und dann sollten sie für sich selber untersuchen, was der Koran an sich hat und was das, für sie ihn ihrem Leben bedeutet.

 

Schlussfolgerung von Yusuf Estes:

Ich möchte noch erwähnen, dass nach Jahren des Bibel Studierens und als ich dann die arabische Sprache gelernt habe um den Koran zu lesen, wie er ursprünglich von Muhammed (Friede sei mit ihm) durch den Engel Gabriel offenbart wurde, ich zu einer einzigartigen Schlussfolgerung gekommen bin. Es erscheint mir, dass die Bibel und der Koran definitiv von derselben Quelle stammen und sie ergänzen sich sehr schön. Tatsächlich, erscheint es mir, dass die Bibel dem Koran nicht widerspricht, ausser an den Stellen, an denen sie sich selber widerspricht.

 

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